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Kykladen
Segeln : Santorini / Thira
Alles
fing auf Santorin -wie wir es heute kennen- mit einem mächtigem
Knall an. Einem gewaltigen Vulkanausbruch vor ca.
3500 Jahren bei dessen Gelegenheit die Insel spontan auseinandergebrach
und zum grössten Teil im Meer versank. Die ganze Schönheit
ist also nur der Rest des ehemaligen Thira d.h. die Ränder
eines Vulkankraters. (Siehe bild rechts)
Und so eine gewalltige Geschichte liess dann auch gleich
die Atlantislegende um Santorin entstehen, die allerdings
als Seemansgarn von der Wissenschaft wiederlegt wurden.
Aber schoen ist der Gedanke schon, und vielleicht ... und
wen interessiert die Wissenschaft an einer so dramatisch
schönen stelle direkt ueber dem Zugang zum Hades der
sicht letztmals vor fast 4000 Jahren auftat.
Santorin
als Segelziel
Bei
Thira haben wir in 2002 denn gekniffen weil wir einfach
nicht wussten, dass es einen neuen gut geschuetzten Yachthafen
gab, der auch schon -wenngleich noch ohne Moorings-, benutzbar
war.
Ebenso
gibt es dort Wasser und Diesel per Lieferwagen, Telefonnummer
ist dort aufgeschrieben.
Mit
Tiefen von 3 Meter in der Einfahrt und ca. 2,5 Meter im
Innebecken waere der Hafen jedenfalls sogar fuer uns geeignet
gewesen, wobei das nicht immer so sein muss denn offenbar
versandet der Hafen schnell und muss immer wieder ausgebaggert
werden. Für aktuelle Informationen sind wir überaus
dankbar, am besten ins Forum setzen:
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So
haben wir dann Santorin per Faehre ab Ios gemacht, denn
Santorin, soviel ist klar, muss sein wenn man schon mal
das Glueck hat die Kykladen befahren zu duerfen.
Die
erste Besiedlungen Santorins, erfolgte ca. 3000 v.Chr. Ab
dem 2. Jahrtausend v. Chr. nahm die Minoische Kultur immer
mehr Einfluß auf das Leben der Kykladeninsel. Es entstand
eine Hochkultur auf der Insel, wie spätere Ausgrabungen
von Akrotiri beweisen, die jäh um ca. 1500 v. Chr.
endete.
Mit
deren Ende beim Einsturz des Vulkans entstand jedenfalls
die grösste Caldera der Welt mit ca. 20 km Durchmesser,
heisst es dazu sehr fachlich in den Reiseführern. Und
die 20 km hoeren sich mehr als imposant an finde ich, auch
wenn das Wort Caldera sich nicht auf anhieb erschliesst.
Und
es geht noch weiter denn die Naturkatastrophe verursachte
eine derartige Springflut, die weite Teile der Küste
Kretas überflutete und so der Minoische Kultur als
ganzem den Untergang brachte. Wort woertlich sozusagen.
Die
Sage über Atlantis bezieht sich aus Überlieferungen
des Philosophen Solon, der um 570 v. Chr. Ägypten besuchte
und dort von dem Priester Sais die Geschichte über
Atlantis hörte. Der Machtbereich von Atlantis
soll sich über Agypten, Libyen, Teile Europa's bis
zu den Saeulen des Herakles (Gibraltar) ausgedehnt haben,
bis durch Vulkanausbrueche und Erdbeben der Kontinent binnen
einer Nacht im Meer versank.
Ebenso
könnte aber Kreta das Atlantis gewesen sein, dessen
Hochkultur zum
gleichen
Zeitpunkt, durch eben die gleiche Katastrophe, unterging
und viel bedeutender war aber war Kreta im klassischem Sinne
durch eine Vulkanausbrucht untergegangen, unmittelbar?
Wie
es dem auch sei, lag Atlantis nach heutigen Erkenntnissen
zumindest in der Aegaeis, wenn auch wohl an der Türkischen
Küste, an welcher ohnehin einiges an griechischer Kultur
untergegangen ist. Allerdings nicht nur da, weswegen man
die besterhaltensten Relikte griechischer Kultur auf Sizilien
findet, wo man Sie allerdings nicht halb so gut ersegeln
kann, aber das ist wieder ein ganz andere Geschichte und
genau ein Jahr von den Kykladen entfernt, fuer uns zumindest.
All
das schoene Santoris kann und sollte man sich intensiv ab
dem neuen Yachthafen mit dem Bus erschliessen, oder halt
wie wir mit der Faehre von einer Nachbarinsel und dann Bus.
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