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Griechenland
Urlaub : Insel Kythnos (Hafen Loutra)
Kythnos
ist auf den ersten Blick etwas unspektakulaer allerdings
die perfekte Kombination aus wunderschöner kykladen
Landschaft mit dem ursprünglichem Leben wie z.B. sehr
gutem Käse und Honig, den Fischern von Loutro, dem
Hafen mit seinen Gerüchen, grieschischem Treiben und
sanft unhektischem Stimmengewirr, cigar, cigar ...

Schnell
ist man gefangen in den Netzen der Fischer die im Hafen
zum trocknen ausgelegt sind und die nicht nur nach den Füssen
greifen ... siehe Bild oben ... eines meiner Lieblingsbilder
..
Und
dann der Blick von Loutra -in seiner vollen Urspünglichkeit-
auf das Meer der Aegaeis ...
Die Verladerampe auf
dem Bild unten -fuer
was auch immer die mal war- erscheint wie ein Sprungbrett
ins ... was meinen Sie?!
Erz,
es handelt sich um eine Erzverladestelle, was würde
man nur ohne das Internet machen ;-)
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Nautisch
ist der Hafen von Loutra einer der sichersten Haefen
die ich kenne. Bei extremen Ostwinden koennte ich
mir etwas Schwell durch Reflektionen vorstellen,
bitte einfach noch mal in einen Revierführer
schauen, bis ich die genauen Infos überarbeitet
habe. ;-) Kommt aber noch! Bis dahin wuerde ich bei
Ostwind nicht laengseits gehen, sonder vor Buganker.
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In
Mericha bekommt man jedenfalls ungleich schwerer einen Platz
was dann wirklich nicht so toll ist weil auch die Bucht
Kolona abends meist voll ist. Badepause in der Bucht von
Kolona und dann rueber nach Loutra ist eine super Kombination..
Kolóna
im Nordweste der Insel ist ein beliebter Strand, an den
ein schmaler Steg aus Sand grenzt der eine winzige vorgelagerte
Insel mit Kythnos verbindet.
Sehenswertes:
Die
Katafyki Höhle:
Die Höhle befindet sich in Driopis. Sie ist eine der
größten Höhlen
in Griechenland mit Stalaktiten und Stalagmiten, halt das
ganze Programm einer Tropfsteinhoehle.
Kithnos (Chora) besitzt unzählige Kirchen und ist ein
reizvolles auf einem Hochplateau gelegenes Dorf mit verwinkelte
Gassen und Wegen. Typisches Hellas der sehr huebschen Art.
Messaria
ist ein malerisches mittelalterliches Dorf und auch eine
Besuch wert.
Leider
nicht geschaft haben wir die Antiken Siedlungen von Vriokastro.
Auch schoen zu wissen dass es noch eine Todo Liste gibt
wenn man wieder kommt 8) ... und wir kommen wieder ....
Thermalbad:
Eine Heilquelle von Kythnos, die sich seit 1857 in Loutra
befindet ist salzhaltig und ideal gegen Arthritis, Wirbelsäulenleiden
und Rheuma.
Eine weitere eisenhaltige Quelle wird für Hautkrankheiten
und Frauenleiden empfohlen, immerhin 52°C heiß.
.... eine leicht radioaktive Quelle ... leuchtet aber nicht
im dunklem ....
Jedenfalls sind die Quellen extrem heiss und wissenschaftlich
mehr als spannend. Der Ursprung der Kythnos Quellen weist
auf extreme Temperaturen hin was nicht verwunderlich ist
da die Kykladen vulkanischen Ursprungs sind.
Vertiefend: Bekannt sind Meeresquellen mit Temperaturen
bis ca. 350 °C die am Meeresboden austreten.
In einiger Tiefe versteht sich ...
Von November bis Mai ist der offizielle Teil der Quellen
geschlossen, wir konnten aber im Mai am Strand eine heisse
Quelle finden, genial! Ob es die gegen Rheuma war oder jene
gegen Hautleiden kann ich rueckwirkend nicht mehr sagen
auch liessen sich die Temperturen ertragen da der Quellfluss
direkt in die Bucht mündete. Es war super! Wenn man
in die "Steinbadewanne" steigt sollte man allerdings
sehr vorsichtig sein, die Steine sind abwechselnd glatt,
spitz und heiss!
Erst einmal zwischen den Steinen gut justiert, nicht zu
nah am Ufer ist es nur noch Toll! ... wenn man nicht irgendwann
wieder raus muesste in die relative Kälte.
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Tavernen:
Zu
empfehlen ist die Taverne "Ostria"! Die Taverne
Gialos hat uns gar nicht zugesagt.
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Historisches:
Wie auch Kea nahm Kythnos an der Seite Athens am Kampf gegen
die Persischen Invasoren teil.
Ausgrabungen bei Loutra sollen zu dem Ergebnis gekommen
sein dass Kythnos schon seit ca. 7500 v. Chr. besiedelt
war ... ... mein Gott, so lange gibt es die Menschen schon
...
Hightech
auf Kythnos als Inselloesung!
Lange habe Inseln in Griechenland ihren Energiebedarf mit
Dieselgeneratoren gedeckt. Nunmehr wird aus Wind- und Sonnenkraft
-nur noch ergaenzt durch Dieselgeneratoren- ein autonomes
Hybridkraftwerk gespeist. Das regenerativen Energie Angebot
steht immer weiter im Vordergrund! Unterdessen sollen die
Solarzellen verwahrlost sein ebenso der Windpark, habe mir
vergenommen dem im Naechsten Herbst auf den Grund zu gehen.
Schade waers ...
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